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Ein schlampig arbeitendes Luftfahrtbundesamt (LBA), dass an Aufklärung weder interessiert noch beteiligt zu sein scheint. Und eine bemühte Behörde, die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) , die versucht Antworten zu finden, aber in ihrem Kompetenzbereich eingeschränkt ist. Das sind die Ergebnisse einer neuen Antwort auf eine kleine Anfrage von Markus Tressel, tourismuspolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen, zum aerotoxischen Syndrom. "Es gibt keine Aufklärung über giftige Gase in Flugzeugkabinen. Hier steht die Sicherheit nicht an erster Stelle. Die Bundesregierung sollte tunlichst ihre Passivität ablegen!", mahnt Tressel an.
Die Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage auf Bundestagsdrucksache 17/5155 ist ignorant, weist kein politisches Problembewusstsein aus. Wie hier größtenteils mit einem Problem umgegangen wird, über das schon des Öfteren berichtet worden ist, ist äußerst auffällig. Hinzu kommt, dass Antworten sehr unterschiedlich ausfallen. "Während bei den Fragen, die die Kompetenzfelder der BFU betreffen, eine Mühe an Aufklärung kaum zu übersehen ist, geht das LBA nach wie vor mit ungeheurer Ignoranz vor. Das hat nichts mehr mit schlechter Amtsführung zu tun", hält Tressel fest.
Tressel fasst den Inhalt der Antwort in zwei wesentlichen Punkten zusammen:
Zur Antwort auf die Kleine Anfrage