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Zur Beschlussfassung einer gemeinsamen Resolution zur Atomenergie in der letzten Sitzung der Kommission 6 für Innere Sicherheit, Katastrophenschutz und Rettungsdienste des Interregionalen Parlamentarierrates (IPR) in Metz erklärt der Grünen-Abgeordnete und IPR- Mitglied Markus Schmitt:
"Wir unterstützen die Empfehlung zur "Neubewertung der Atomenergie und das Aufzeigen eines möglichen Ausstiegsszenarios mit den damit verbundenen Konsequenzen". Vor allem, weil sie die erste länderübergreifende parlamentarische Initiative in der Großregion gegen Atomkraft darstellt.
Wir freuen uns darüber, dass es gelungen ist, unsere grünen Forderungen nach höheren Sicherheitsstandards und verschärften Stresstests für Atomkraftwerke einzuarbeiten." Der Interregionale Parlamentarier-Rat, dessen Mitglieder aus den Regionen Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz, Wallonien und der deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens stammen, stehe in der Verantwortung für das Wohl von 11,8 Millionen Menschen in der Großregion. Die Empfehlung, die auch mit Unterstützung des luxemburgischen Grünen-Parlamentsabgeordneten Henri Kox und der wallonischen Kollegin Monika Dethier-Neumann zustande kam, sei Ausdruck dafür, dass der Interregionale Parlamentarier-Rat die Sorgen und Ängste einer breiten Bevölkerungsmehrheit ernst nehme, die vor den Folgen einer möglichen von den Atomkraftwerken in der Großregion ausgehenden atomaren Katastrophe herrschten. Insofern unterstütze der IPR den friedlichen Protest, der vielerorts stattfinde, um auf die potenziellen Gefahren der Atomkraft hinzuweisen und für diese zu sensibilisieren. Der Protest zeige sich in vielen unterschiedlichen Facetten, wie Unterschriftenaktionen, Protestmärschen und Kundgebungen gegen das mitten in der Großregion und damit im Herzen Europas gelegene Kernkraftwerk Cattenom, in dem es in den vergangenen Jahren immer wieder Zwischenfälle gegeben habe.
Schmitt abschließend: "Die Menschen in der Großregion wollen den Atomausstieg! Durch die Empfehlung wird deutlich, dass die Kommission anerkennt, dass radioaktive Strahlung vor keiner Grenze haltmacht. Bestehende Bürgerbedenken finden nun in Parlamentsgremien in Form von einstimmig angenommenen Resolutionen Einzug. Der geforderte Atomausstieg hat hiermit eine laute, mehrsprachige Stimme."