Markus TresselMarkus Tressel

Sicherheit

9. Dezember 2011

Auf Streife mit der Bundespolizei

Markus Tressel besucht die Goldene Bremm

Nach längerer Planung konnte Markus Tressel die Möglichkeit nutzen, sich während einer Nachtschicht selbst einen Eindruck der Arbeit der Bundespolizisten zu machen.

Herr Eberhardt empfing Tressel und zeigte ihm das neue Dienstgebäude an der Goldenen Bremm, das erst dieses Jahr eingeweiht wurde. Bevor es auf Streife ging, probierte Tressel noch eine schusssichere Weste an, die anfänglich ungewohnt, sich dann aber doch als bequem herausstellte. "Es handelt sich um das neueste Modell, das um die 1.400 Euro kostet. Im Vergleich zum älteren Modell ist es deutlich besser im Einsatz."

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Im Gespräch mit Herrn Eberhardt und Herrn Riefer wurden Tressel sowohl die aktuelle Entwicklung der Bundespolizei, als auch einige Probleme geschildert.
Ein Anruf aus Neunkirchen gab dem Gespräch dann eine unerwartete Wendung, der Hauptbahnhof war ohne Stromversorgung, da Kabeldiebe offenbar ein Hauptstromkabel durchtrennt hatten. Somit war der Streifeneinsatz gekommen und Tressel begleitete Herrn Eberhardt und Herrn Riefer vor Ort.

Auch wenn die Diebe nicht mehr auf frischer Tat ertappt werden konnten, war es eine interessante Erfahrung für Tressel. Anschließend ging es zu den Beamten, die sich um die Sicherheit am Hauptbahnhof Saarbrücken kümmern. Im persönlichen Gespräch war unter anderem die sogenannte "Russen-Mütze" ein Thema. Diese von den allermeisten Bundespolizisten ungeliebte Kopfbedeckung findet auch bei den Kollegen in Saarbrücken wenig Anklang.

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Nach 5 Stunden ging der Einsatz von Tressel zu Ende. "Es war sicherlich nur ein kleiner Ausschnitt, den ich heute miterleben durfte, trotzdem kann ich festhalten, dass den Bundespolizisten sehr viel abverlangt wird. Sie müssen beispielsweise auch bei hochbrisanten Fußballspielen für Ordnung sorgen und generell immer flexibel sein, was die Einsatzorte angeht. Ein geregeltes Familienleben sieht anders aus. Ein Bundespolizist, mit dem ich ins Gespräch gekommen war, musste bereits 12 Mal seinen Wohnsitz ändern, ich finde, dass man diese Praxis überdenken sollte."