Air Berlin 15.08.2017

Air Berlin-Pleite: Anbindung von Saarbrücken sicherstellen

Land muss gezielt nach Ersatzanbieter suchen

Angesichts der Insolvenz von Air Berlin hat der saarländischen Grünen-Bundestagsabgeordnete Markus Tressel die Landesregierung aufgefordert, die Anbindung von Saarbrücken nach Berlin sicherzustellen. Dazu müsste neben der Abklärung des weiteren Umgangs der insolventen Airline mit ihrer Saarbrücken-Verbindung schnellstmöglich auch die Suche nach einem etwaigen Ersatzanbieter forciert werden.

Tressel erklärt dazu: „Wenn die Flugverbindung nach Berlin in den Insolvenz-Wirren der Air Berlin endgültig auf der Kippe stünde, wäre das für den Wirtschaftsstandort ein herber Schlag. Nach der sukzessiven Abkoppelung vom Fernverkehr der Bahn würde die schnelle Erreichbarkeit des Standortes damit weiter gegen Null gehend reduziert. Die Landesregierung muss jetzt umgehend klären, ob und wie die Pleite der Airline Auswirkungen auf den Flughafen Saarbrücken hat. Zudem muss die Suche nach einem möglichen Ersatzanbieter forciert werden.“

Der Grünen-Politiker fordert in diesem Zusammenhang auch Verhandlungen des Landes mit der Bahn, um die Umsetzung des Fernverkehrskonzeptes für das Saarland deutlich vorzuziehen. Markus Tressel: „Die Pleite und die vorausgegangenen Turbulenzen von Air Berlin zeigt noch einmal deutlich, dass wir mittlerweile auch deshalb von guten Flugverbindungen abhängig sind, weil die Fernverbindungen der Bahn ins Saarland fast gänzlich gekappt sind. Deshalb muss das jetzt auch ein Weckruf sein, auch Alternativen wie die Bahn wieder in den Fokus zu nehmen.“

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