Bergschäden 13.12.2017

EVS vergessen? Zweifelhaftes Verfahren beim Grubenwasseranstieg

Anlässlich Nachricht, dass der Entsorgungsverband Saar (EVS) nicht in das Genehmigungsverfahren für den geplanten Grubenwasseranstieg einbezogen worden sei, äußert Markus Tressel, grüner Bundestagsabgeordneter aus dem Saarland, ernste Zweifel an der Qualität des Genehmigungsverfahrens.

Tressel dazu: „Wenn schon der EVS bei der Planung für die Grubenflutung einfach vergessen wurde, wer dann vielleicht noch? Derartige Fehler können dem Saarland noch auf Jahrzehnte teuer zu stehen kommen, etwa wenn die Kanäle und Leitungen des EVS durch Erdhebungen Schaden nehmen. Jetzt  muss dringend geklärt werden, wer die Verantwortung für diesen Fehler trägt und das ganze Genehmigungsverfahren muss auf den Prüfstand. Es wäre fatal, wenn wir das nächste „vergessene“ Problem erst erkennen, wenn es vom Grubenwasser an die Oberfläche gespült wird.“

Tressel macht auch darauf aufmerksam, dass n die Saarländerinnen und Saarländer, Einwendungen gegen den geplanten Grubenwasseranstieg einreichen können. Bis 15. Januar können Betroffene ihre Bedenken an die zuständige Behörde, das Oberbergamt in Reden, richten. Die saarländischen Grünen stellen unter gruene-saar.de/grubenwasseranstieg-verhindern/ eine Reihe von Mustereinwendungen zur Verfügung, die die Betroffenen individuell anpassen können.

Kontakt im Wahlkreis

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