Mobilität 29.11.2016

Tressel fordert mehr Investitionen in barrierefreie Bahnhöfe

Markus Tressel, grüner Bundestagsabgeordneter aus dem Saarland und Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages fordert von der Landesregierung mehr Anstrengungen bei der Sicherstellung von Barrierefreiheit an kleineren Bahnhöfen:

"Im Bereich Barrierefreiheit passiert im Saarland viel zu wenig, obwohl es hier um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe geht. Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, von der Menschen nicht ausgeschlossen werden dürfen, nur weil sie im ländlichen Raum leben. Gerade im ländlichen Raum sind mobilitätseingeschränkte Menschen auf den schienengebundenen Nahverkehr angewiesen. Dass das Saarland beim barrierefreien Umbau von Bahnhöfen weit hinter dem Bundesschnitt zurückbleibt, ist beschämend. In Deutschland sind bereits mehr als 75 Prozent der Bahnhöfe barrierefrei, im Saarland aber bestenfalls die Hälfte.

Der Bund hat 2015 ein Förderprogramm für den barrierefreien Umbau von kleinen Bahnhöfen vorgelegt, für das das Saarland aber nur die Stationen Bexbach, Bubach, Eppelborn und Landsweiler-Reden angemeldet hatte, wie meine Anfrage an die Bundesregierung vom Februar 2016 zeigt. Vom Bund wurden lediglich die drei erstgenannten Bahnhöfe akzeptiert, was bei über dreißig nicht stufenlos erreichbaren Stationen entschieden zu wenig ist. Die Landesregierung muss sich hier mit zusätzlichen eigenen Mittel einbringen. Das ist gerade da zwingend notwendig, wo sich Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen in der Nähe befinden."

Kontakt im Wahlkreis

Adriano Pitillo
Eisenbahnstr. 39
66117 Saarbrücken
Telefon: 0681- 976 17 60 40
Fax: 0681- 976 17 60 70

markus.tressel.wk@bundestag.de