Barrierefreiheit 05.04.2018

Tressel: „Saarmojis“ – gut gedacht, weniger gut gemacht

Barrierefreiheit auch bei Saar-Emojis gewährleisten

Der Grüne-Bundestagsabgeordnete Markus Tressel fordert Nachbesserungen bei den sogenannten „Saarmojis“ ein. Neben einer schlechten Implementierung in die gängigsten Kommunikationsprogramme wie Whatsapp ist es vor allen Dingen nicht hinnehmbar, dass sehbehinderte und blinde Saarländer*innen die App nicht nutzen können.

Markus Tressel: „Die Landesregierung in Person von Anke Rehlinger hat in diesem Fall wohl etwas geschlafen. Obwohl die öffentliche Hand gesetzlich verpflichtet ist, auch ihre medialen Angebote barrierefrei auszuführen, bietet die „Saarmoji“-App laut Rückmeldungen von betroffenen Personen keine Möglichkeit der Nutzung für sehbehinderte und blinde Saarländerinnen und Saarländer. Während andere Emojis leicht zugänglich genutzt werden können, ist dies bei „Saarmojis“ nicht der Fall.

Wenn schon öffentliche Mittel für eine solche App ausgegeben werden, sollten sie allen Nutzerinnen und Nutzern problemlos zur Verfügung stehen.

Auch die Implementierung in Kommunikationsprogramme wie beispielsweise Whatsapp ist nicht optimal gelungen und alles andere als benutzerfreundlich.

Hier wurde eine gut gedachte Idee leider nicht gut umgesetzt. Wir fordern die Wirtschaftsministerin auf, umgehend nachzubessern und die App sowohl für sehbehinderte Menschen zugänglich zu machen, als auch problemloser nutzbar zu machen in anderen Kommunikationsprogrammen.“

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