Verbrennungsmotor 22.11.2017

Zukunft Autoland: Landesregierung muss Zickzack-Kurs beenden

Tressel sieht Forderungen der Grünen bestätigt

Durch die Veröffentlichung der „Zukunftsstudie Autoland Saarland“ sieht der saarländische Bundestagsabgeordnete Markus Tressel sich in seiner Forderung nach einer Transformation der saarländischen Automobilindustrie bestätigt. Die Landesregierung und die saarländische Wirtschaft müssten mehr unternehmen, um sich auf das Ende des Verbrennungsmotors und den kommenden Strukturwandel einzustellen. Ein „weiter so“ dürfe es nicht geben.

Tressel weiter: „Der Zick-zack-Kurs der Landessregierung muss endlich aufhören. Vor einem Jahr nannte die Ministerpräsidentin es „Selbstmord“, die Entwicklungen in der Automobilindustrie ohne einen „vernünftigen Übergang“ geschehen zu lassen. Auf der IAA in Frankfurt vor zwei Monaten spricht sich Frau Kramp-Karrenbauer dann wieder für ein Festhalten am Verbrennungsmotor aus. Jetzt liegt die Zukunftsstudie auf dem Tisch und auf einmal erkennt die Landesregierung die Notwendigkeit zu handeln. Heute so und morgen so muss ein Ende haben.

Die Zukunft der Automobilindustrie im Saarland ist kein Selbstläufer ist, sie muss aktiv gestaltet werden. Das Ende des Verbrennungsmotors wird kommen, unabhängig davon, wann Deutschland aus dieser Technologie aussteigt. Dafür sorgen schon Entwicklungen in großen Absatzmärkten wie China. Die Unternehmen im saarländischen Automobilcluster sind stark auf Technologien wie Verbrennungsmotoren, Getriebe und Abgasnachbehandlung konzentriert, deshalb werden sie von diesem Wandel unmittelbar betroffen sein.

Die Saarländische Landesregierung und die Wirtschaft haben wenig Zeit, den Strukturwandel zu bewältigen und das Saarland zum Vorreiter bei der ökologischen Modernisierung der Automobilindustrie zu machen. Es wurde wertvolle Zeit mit Treueschwüren für den Verbrennungsmotor vergeudet, jetzt muss endlich mit dem Umbau begonnen werden.  Neben dem Aufbau einer entsprechenden Infrastruktur im Land selbst  muss die Große Koalition endlich die Ausbildung entsprechender Fachkräfte an den Hoch- und Berufsschulen im Land forcieren. Darüber hinaus muss die Vernetzung der Unternehmen im Automobilcluster untereinander und mit der Wissenschaft stärker gefördert werden.“

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