Digitalisierung für smarte Dörfer nutzen

Die Digitalisierung findet in ländlichen Räumen nach wie vor nicht statt. Das liegt hauptsächlich daran, dass die Bundesregierung das Thema zu einseitig aus Sicht der Ballungszentren angeht. Sie setzt mit ihrer Digitalen Agenda den falschen Schwerpunkt, wenn sie den Smart City-Ansatz fördert, die Digitalisierung auf dem Land aber nicht. Statt einer so einseitigen Förderung brauchen wir einen Schwerpunkt ländliche Entwicklung in der Digitalen Agenda – immerhin leben rund ein Drittel der Menschen auf dem Land.

Die Herausforderungen auf dem Land sind besonders groß. Weil immer mehr junge Menschen in die Städte ziehen und dadurch die bestehende Infrastruktur immer teurer wird, könnte intelligente Vernetzung Versorgungslücken in Schrumpfungsregionen schließen. Wir müssen die Potentiale endlich heben, ob in der Gesundheitsversorgung, der Verwaltung oder im Bereich der Mobilität. Das macht aber nur Sinn, wenn die Bundesregierung den Breitband-Ausbau schneller voran treibt und weiße Flecken nicht als naturgegeben akzeptiert.

Hier geht es zur Kleinen Anfrage.

Regionalwirtschaft

  • Mittelstand fördern
  • Einzelhandel erhalten
  • Regionale Wertschöpfung stärken

Nahversorgung

  • Integrative Konzepte entwickeln
  • regionaler Lebensmittel vermarkten
  • Gesundheitsversorgung sichern

Daseinsvorsorge

  • Breitband-Ausbau vorantreiben
  • Interkommunale Zusammenarbeit erleichtern
  • Versorgungslücken überbrücken

Demografie

  • Freizeitangebote schaffen
  • Bürgerbeteiligung ernst meinen
  • Barrierefreiheit umsetzen

Ländliche Mobilität

  • Tourismus fördern
  • Erreichbarkeit des ländlichen Raums sichern
  • Innovative ÖPNV-Konzepte umsetzen

Förderpolitik

  • Fördertöpfe verzahnen
  • Akteure vor Ort stärken
  • Kommunen unterstützen