Energiewende 02.09.2013

Erneuerbare Energien fördern ländlichen Raum

Angesichts einer aktuellen Studie, wonach die wachsende Nutzung von Wind, Sonne und Biomasse zu einem Rekordwert in der bundesweiten Wertschöpfung von 17 Milliarden Euro führte, fordert Markus Tressel, Sprecher für Tourismuspolitik der Grünen im Bundestag und Spitzenkandidat der saarländischen Grünen, Städte und Gemeinden aktiv darin zu unterstützen, kommunale Energie- und Klimakonzepte aufzubauen:

„Im Ausbau der erneuerbaren Energien liegt ein enormes Potenzial, das Handwerk und die Arbeitsplätze vor Ort zu stärken und dafür zu sorgen, dass die Energieausgaben der Menschen in der Region bleiben. Wir wollen die Städte und Gemeinden aktiv darin unterstützen, kommunale Klima- und Energiekonzepte aufzustellen und die örtliche Energieversorgung und lokale Verteilnetze wieder in kommunale Hand zu nehmen sowie die Beteiligung der Öffentlichkeit zu fördern.“

Im Jahr 2012 führte die wachsende Nutzung von Wind, Sonne und Biomasse zu einem Rekordwert in der bundesweiten Wertschöpfung von 17 Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in einer aktuellen Studie für Greenpeace. Zwei Drittel der Wertschöpfung kommt dabei Städten und Gemeinden zu Gute. Bis zum Jahr 2030 könnte die Wirtschaftsleistung durch Erneuerbare Energien laut Studie bei gleich bleibendem Ausbautempo um weitere 50 Prozent zunehmen.

Tressel: „Wir Grüne stehen für eine erfolgreiche Energiewende mit bezahlbaren Preisen und 100 Prozent Erneuerbaren Energien im Stromsektor bis 2030. Die Bundesregierung handelt fahrlässig, wenn sie diese Chance für ländliche Räume mit ihrer Reform des EEG abwürgt.“

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