25.06.2019

Flixtrain-Expansion: Chance für neue Fernzüge über Saarbrücken ausloten

Tressel: Landesregierung darf sich nicht mit kläglichem Fermverkehrsangebot abfinden

Als Reaktion auf die geplante Frankreich-Expansion von ‚Flixtrain‘ nach Öffnung des französischen Eisenbahnnetzes für den Wettbewerb regt der saarländische Grünen-Bundestagsabgeordnete Markus Tressel an, in diesem Zusammenhang Chancen für neue Fernzüge über Saarbrücken auszuloten. Nach diversen Bahn-Gipfeln und dem weiterhin kläglichen Fernverkehrsangebot seitens der Deutschen Bahn, sei es an der Zeit, auch Gespräche mit Wettbewerbern wie Flixmobility oder der Luxemburger Staatsbahn für eine bessere Saarland-Anbindung zu suchen.

„Der private deutsche Fernzug-Anbieter Flixmobility plant mit Öffnung des französischen Eisenbahnnetzes für den Wettbewerb Ende kommenden Jahres in Konkurrenz zur SNCF zu treten. Wie die französische Regulierungsbehörde mitteilt, sind schon Anträge auf fünf französische Strecken für den Fernzug ‚Flixtrain‘ eingegangen. Mit der Frankreich-Expansion von Flixtrain, aber auch der Öffnung des französischen Marktes insgesamt, könnten sich auch neue Chancen für eine Fernzuganbindung des Saarlandes eröffnen“, sagt Markus Tressel, Bundestagsabgeordneter und Chef der Saar-Grünen.

Trotz diverser Bahngipfel bleibe das Fernverkehrsangebot ins und aus dem Saarland weiterhin mehr als kläglich. Tressel: „Von fünf täglichen ICE-Zugpaaren zwischen Frankfurt, Saarbrücken und Paris fahren lediglich noch vier. Weitere Fernzüge sind im Fahrplan nur ganz selten mal zu finden. Die Saar-Wirtschaft kann nicht noch ein Jahrzehnt auf eine bessere Fernverkehrsanbindung warten. Es wird Zeit, dass endlich was passiert. Verkehrsministerin Rehlinger muss parallel zu den Gesprächen mit der Deutschen Bahn auch das Gespräch mit Flixmobility und der luxemburgischen Staatsbahn (CFL) suchen. Die CFL betreibt heute schon einen Intercity zwischen Luxemburg, Koblenz und Düsseldorf.“

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