Saarland 11.12.2014

Tressel fordert nachhaltige Regionalentwicklung

Zur den sinkenden Bewerberzahlen für den bundesweiten Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Saarland erklärt Markus Tressel:

„Die Bewerberzahlen für die Förderung im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ sinken. Im Saarland sind 246 Orte zur Teilnahme berechtigt, aber nur rund 20 Bewerbungen sind eingegangen. Daraus dürfen aber nicht die falschen Schlüsse gezogen werden! Wenn Minister Jost beklagt, dass es zu wenig ehrenamtliches Engagement in den Ortschaften gebe, verkennt er die Gründe für die mangelnde Motivation. Denn gerade in ländlichen Räumen ist die Bereitschaft sich einzubringen und mitzugestalten sehr groß.

Obwohl Menschen die Werkzeuge in die Hand bekommen müssen, die sie brauchen, um die Zukunft ihres Lebensumfeldes selbst zu gestalten, darf sich ein Förderprogramm nicht allein auf bürgerschaftliches Engagement verlassen. Es entspricht nicht unserer gesellschaftlichen Realität, sich neben Job und Familie zeitaufwändig in die Dorfentwicklungsplanung einzubringen. Auch stellt sich die Frage, was nach Ende der Wettbewerbsphase passiert. Beteiligung an einem dauerhaften Projekt und in festen Strukturen hingegen schafft Motivation sich immer wieder einzubringen und zu gestalten. Außerdem ist die Fokussierung auf das Dorf zu eng gefasst. Was wir brauchen ist eine nachhaltige Regionalentwicklung, die Synergien nutzt! Nichtsdestotrotz lege ich Dörfern nahe, bestehende Fördermöglichkeiten auch zu nutzen und mitzumachen.“

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