16.10.2018

Tressel fordert gesetzliche Regelung gegen Lebensmittelverschwendung

Zum Welternährungstag fordert Markus Tressel, Sprecher für Ländliche Räume der Grünen Bundestagsfraktion, eine gesetzliche Regelung gegen Lebensmittelverschwendung.

„Nahrungsmittel werden in Massen produziert, sodass eigentlich genug für alle Menschen auf der Erde da ist. Trotzdem leiden immer noch gut 8 Millionen Menschen Hunger. Das entspricht 11% der Weltbevölkerung. Denn wir haben ein grundlegendes Verteilungsproblem. Statt in anderen Ländern Flächen für Futtermittel zu belegen und gleichzeitig Lebensmittel für den Weltmarkt zu produzieren, müssen wir vor der eigenen Haustür kehren: Wir müssen regionale Erzeugung und Vermarktung stärken! Durch kurze Wege gelangt das Essen aus der Region auf unseren Tellern.

Während jedem 9. Menschen nicht einmal die minimal erforderliche Nahrungsmenge zur Verfügung steht, landen Tonnen von Lebensmitteln auf dem Müll. Allein in deutschen Privathaushalten werden jährlich 4,4 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeschmissen. Zwar hat sich in den letzten Jahren das Bewusstsein verbessert, aber es wird trotzdem noch viel zu viel weggeworfen. Es muss also endlich eine Gesamtstrategie zur Bekämpfung der Lebensmittelverschwendung her, die auch Politik, Handel und Erzeuger in die Pflicht nimmt. Die letzten Jahre haben gezeigt, dass eine reine Bewusstseinsschaffung und Selbstverpflichtungen nicht ausreichen. Wir brauchen eine gesetzliche Regelung gegen Verschwendung entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Hof bis auf den Teller!“

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