26.02.2011

Klassenreisen sollten auch in die Region führen

Siebter Polittalk Kinder- und Jugendreisen

2011-02-24-polittalk1Zum siebten Mal lud die Bundesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugenderholungszentren (BAG Kiez) zu einem PolitTalk zum Thema Kinder- und Jugendreisen, der diesmal unter dem Fokus Gesundheit stand. Als Mitglied des in diesem Themenkreis federführenden Ausschuss für Tourismus stellte sich auch Markus Tressel den Fragen der Vertreter öffentlicher und privater Organisationen im Bereich Jugendtourismus. Zunächst wurden aber Preise an die Träger von Jugendherbergen und anderer besonders hervorragender Jugendreiseeinrichtungen vergeben. Gemeinsam mit dem Ausschutzvorsitzenden Klaus Brähmig überreichte Markus Tressel die Ehrungen und beglückwünschte die Preisträger zu ihrer vorbildlichen Arbeit.

Der fachliche Teil des Talks begann anschließend mit den Präsentationen verschiedener mit den Themen Gesundheit und Jugendreisen befasster Organisationen, wobei die Breite des Themas Gesundheit in diesem Kontext deutlich wurde.

In den anschließenden Stellungnahmen der geladenen Abgeordneten gelang es Markus Tressel, die Verbindung zwischen den genannten Themen mit einem Verweis auf die Vielzahl der positiven Effekte des Jugendreisens herzustellen. Neben Kulturaustausch und Erfahrungsgewinn, werde so auch die Stressresistenz, Weltgewandtheit und ein positives Lebensgefühl der Jugendlichen gefördert. Auf großen Zuspruch der Zuhörer stieß vor allem die Erkenntnis, dass im Bereich der Jugendreisen die Klassenfahrten ein wichtiges Thema seien. Einerseits sei hier ein großer Einfluss der Bildungspolitik gegeben, so dass es möglich sei, sicherzustellen, dass die Fahrten gesundheitlichen Kriterien entsprächen.

Andererseits müsse aber auch der Wert dieser Jugendreisen durch festgelegte Bildungsziele erhöht werden. Hier seien klare thematische Strukturen erforderlich. Auch sei es sinnvoll festzulegen, dass einige der Klassenfahrten in der Laufbahn jedes Schülers in der jeweiligen Region erfolgen. Neben den offensichtlichen ökologischen Gründen, spräche hierfür vor allem, „die eigene Heimat zu erfahren, und so eine regionale Bindung der Schüler zu fördern“.