Danke für Netzwerken und Diskussionen

An dieser Stelle zunächst ein herzliches Dankeschön sowohl an die Referenten, als auch an die teils weit gereisten und diskutierfreudigen Teilnehmer des diesjährigen Tourismusgipfels.

Wir durften Grüne Tourismuspolitiker aus Orts- und Kreisverbänden, aus LAGen, Landesparlamenten und dem Europaparlament begrüßen. Mit uns diskutiert haben außerdem Vertreter der Tourismusverbände und Wissenschaft.

Hans-Gustav Koch fand für den von ihm vertretenen Deutschen Reiseverband deutliche Worte an die Politik. In seinem Vortrag definierte er klare Rahmenbedingungen für die Entwicklung des Tourismusstandortes Deutschland, wie den Ausbau und die Pflege der bestehenden Infrastruktur, die bessere Vernetzung der Verkehrsmittel, aber auch gleiche Wettbewerbsbedingungen für die Teilnehmer der Reisebranche und die Abwendung von zusätzlicher Belastung der Marktteilnehmer durch zusätzliche Steuern.

Anschließend warb Prof. Thomas Bausch in seiner Funktion als Destinationsmanager für das Alpenforschungsinstitut dafür, Megatrends wie den Klimawandel, die demographische Entwicklung oder Energiefragen jederzeit systematisch zu analysieren und tourismuspolitische Strategien und Bemühung streng an den Auswirkungen der Megatrends zu überprüfen.

Michael Klöckner, vom Ostdeutschen Sparkassenverbund referierte über Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich Tourismus und wies hier insbesondere auf die bestehenden strukturellen Defizite in Deutschland hin, die einer effizienten Finanzierungsstrategie nach wie vor im Wege stehen. Viele bereichernde Fallbeispiele und Vergleiche konnten so in die Diskussion einfließen.

Claudia Gilles griff die Diskussion über die bestehende Strukturellen Defizite auf und betonte, dass die Politik im Bereich Strukturelle Erneuerung und Sicherung tourismuspolitischer Finanzierung – auch auf europäischer Ebene – im besonderen gefragt ist. Viele Zahlen und konkrete Handlungspositionen finden Sie in ihrer Präsentation.

Der letzte Input kam von Dr. Peter Zimmer von der Futour Tourismusberatung, der  ganz konkret  über die Möglichkeiten einer Nachhaltigkeitszertifizierung im Tourismusbereich referierte.

Den eigentlichen Abschluss der Veranstaltung machte eine ausführliche und kontrovers geführte Diskussion zwischen den Teilnehmern, die einmal mehr gezeigt hat, dass der Wunsch nach besserer Vernetzung und konsequenter struktureller wie finanzieller Verbesserungen im Tourismusbereich groß ist.