Tourismus für die Region

Mehr als 240 Milliarden Euro werden pro Jahr in Deutschland durch den Tourismus umgesetzt – Tendenz steigend. In den großen Metropolen boomt er. In strukturschwachen Räumen wird er häufig als letzter Strohhalm gesehen, wirtschaftspolitische Impulse zu setzen.

Wir wollten mit dem grünen Tourismusgipfel am 2. Dezember 2011 Bund, Länder und Kommunen zusammenbringen. Tourismuspolitiker und –interessierte aus Landtagen und Kreisverbänden sind dafür zu einem Austausch eingeladen.

Dabei wurde zunächst ein 10-Punkte-Programm vorgestellt. In drei Workshops sollten diese diskutiert werden. Diese teilen sich thematisch wie folgt auf:

  • Ob negative Folgen für die ansässige Bevölkerung oder erhebliche Schäden für das Ökosystem: Der Tourismus birgt auch Kehrseiten, die kritisch diskutiert werden müssen. Hat der Tourismus eine Grenze? Wenn ja, wie geht man damit konstruktiv um?
  • Die Tourismusförderung und Finanzierung in Deutschland ist ein weiteres Problemfeld. Der Investitionsstau im Tourismusgewerbe ist oftmals unübersehbar. Welche Rolle spielen Banken, welche die Fiskalpolitik? Und welchen Stellenwert nimmt die Vermarktung der Destinationen ein?
  • Damit der Tourismus einen Beitrag für die Region und nicht nur in der Region leistet, müssen regionale Wertschöpfung und Wirtschaftskreisläufe gefördert werden. Wie können Akteure der regionalen Wirtschaft also voneinander profitieren? Welche Impulse sind dafür notwendig und wo gibt es dafür bereits positive Beispiele?