Weinwirtschaft 27.11.2014

Qualität braucht Forschung!

Zur heutigen Verabschiedung des Einzelplans Wirtschaft und Energie in den Verhandlungen zum Haushalt 2015, erklärt Markus Tressel als Sprecher für ländliche Räume und Weinpolitik:

„Die deutsche Weinwirtschaft lebt von mittelständischen Winzerinnen und Winzern, die hochqualitativen Wein produzieren. Klasse statt Masse zu fördern ist daher oberstes Gebot in der Weinpolitik. Um weiterhin innerhalb des europäischen Binnenmarkts und weltweit den guten Ruf des deutschen Weins zu etablieren, braucht es Forschung und Innovationsförderung. Hier steht auch der Bund in der Verantwortung!“

In den Verhandlungen zum Haushaltsplan 2015 hatte die große Koalition aus CDU/CSU und SPD die Fördermittel für die Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) zunächst zugunsten der Gegenfinanzierung des Betreuungsgeldes stark gekürzt.

„Nur weil die große Koalition sinnlose Geldgeschenke verteilt, darf nicht an der Forschungstätigkeit des Mittelstandes gespart werden, der Motor für ganze Regionen ist. Nur so bleiben Weinanbau-Gebiete wettbewerbsfähig und nur so bleiben attraktive Jobs erhalten! Wir Grüne haben daher einen Antrag eingebracht, der der geplanten Mittelkürzung der Industriellen Gemeinschaftsforschung einen Riegel vorschiebt. Ich freue mich sehr, dass die GroKo eingeschwenkt ist und von einer Kürzung der IGF-Mittel absieht. So können wir weiterhin den Mittelstand in der Weinwirtschaft gezielt unterstützen.“

Fraktionsbeschluss

Energiewende weiterdenken